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01.03.2024

Green Hess: Nachhaltigkeit und Ökologie im Licht

Der Schutz unseres Planeten ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Und betrifft auch die Außenbeleuchtung, die Einfluss auf die Natur nimmt. Weshalb wir uns in diesem Bereich intensiv mit Nachhaltigkeit und Ökologie beschäftigen. Den Trend zu wärmeren Lichtfarben beispielsweise haben wir jüngst schon mit der Einführung unserer Lichtfarbe Amber (1800 Kelvin) aufgegriffen.

Erde und Licht –

Umweltschutz in der Außenbeleuchtung

Doch Umweltschutz in der Außenbeleuchtung geht über das Thema Lichtfarbe hinaus – Stichwort „Lichtverschmutzung“. Dabei handelt es sich – vereinfacht gesagt – um die Aufhellung des Nachthimmels mittels künstlicher Lichtquellen. Das beeinträchtigt Pflanzen, Tiere und nicht zuletzt uns Menschen.

Die Ursachen für diesen Effekt sind vielfältig. Eine Hauptrolle spielen die Konstruktion der Leuchten inklusive der Lichtplanung. Die weit verbreitete Annahme, langwelliges Licht mit weniger Blauanteilen sei die Lösung, greift zu kurz und ist wissenschaftlich bisher nicht eindeutig belegt.

Eine umweltfreundliche Außenbeleuchtung beginnt bereits vorher – und zwar in der Produkt- und Projektplanung.

Die Ziele:

  1. Eine maximale Reduzierung von Streulicht nach oben (ULOR = Upper Light Output Ratio),
  2. eine Lichtfarbe, exakt abgestimmt auf die jeweilige Beleuchtungssituation,
    sowie
  3. eine an den tatsächlichen Bedarf angepasste Beleuchtungsintensität.

Konstruktionsseitig gibt es verschiedene Wege, einen geringen ULOR zu erzielen. Z.B.: Ein Leuchtendach, verstellbare Leuchtenköpfe, präzise Optiken oder Reflektoren. Auch Abschatter können zum Einsatz kommen, um das Licht präzise dorthin zu lenken, wo es benötigt wird – damit lassen sich unerwünschte „Abstrahleffekte“, also Lichtverschmutzung, vermeiden.

Eine professionelle Lichtplanung sorgt dazu für eine optimale Platzierung der Lichtquellen und deren perfekte Ausrichtung. Zudem ermöglichen intelligente Steuerungs- und Dimmsysteme eine ideale Anpassung der Beleuchtung bzw. ihrer Intensität an den tatsächlichen Bedarf.

Das Spektrum reicht hier von fest definierten Lichtabsenkungsschritten bis hin zu einer sensorgesteuerten Beleuchtung – beides garantiert optimale Ergebnisse. Fazit: Zukunftsweisend konstruierte Leuchten, eine ausgeklügelte Lichtplanung sowie aktive, intelligente Steuerungsund Dimmsysteme tragen dazu bei, die Lichtverschmutzung auf ein Minimum zu reduzieren.

So schonen wir unsere Welt und – last, but not least – sparen auch bares Geld. Das ist Umweltschutz, der allen nutzt.

Licht, natürlich gesehen –

Nachhaltigkeit und Ökologie in der Außenbeleuchtung

Umwelt- und Artenschutz sind heute präsenter denn je. Das gilt auch für die Außenbeleuchtung, die als künstliche Lichtquelle Einfluss auf die Natur nimmt. So gibt es derzeit unterschiedliche Bestrebungen, bspw. mit dem Blick auf eine hohe Insektenfreundlichkeit, von kalten auf wärmere Farbtemperaturen – wie z.B. 3000 Kelvin – umzusteigen.

Mit der Einführung von deutlich wärmeren Lichttemperaturen bis hin zu unserer neuen Lichtfarbe Amber mit 1800 K tragen wir dieser Entwicklung schon Rechnung. Bereits bei 2700 K ist der Blauanteil im Vergleich zu 3000 K deutlich reduziert – bei einer nach wie vor angenehmen Farbwiedergabe, die einen entsprechenden visuellen Komfort bietet. Unser phosphorkonvertiertes Amber liegt in einem hohen, rötlichen Farbspektrum. Blauanteile und ihre Folgen auf Mensch und Umwelt sind dadurch stark minimiert.

Im Gegensatz zur Farbe Real Amber verfügt Amber (1800 K) über eine höhere Effizienz. Zudem ist die spektrale Verteilung durch das Phosphor größer. Effekt: Eine bessere Farbwiedergabe beleuchteter Flächen und Objekte.

Darüber hinaus sorgen unsere hocheffizienten LED-Leuchten, kombiniert mit präzisen Optiken für eine optimale Lichtlenkung, sowie ein breites Angebot an intelligenten Lichtsteuerungs- und Dimmsystemen für eine erhebliche Reduzierung von Lichtimmissionen, der  sogenannten „Lichtverschmutzung“.

Auf diese Weise vereinen wir die Anforderungen des Umwelt- und Artenschutzes mit einem zugleich attraktiven Design des Außenraumes!

Wir produzieren am Standort in Villingen-Schwenningen. Entsprechend hoch ist unsere Wertschöpfungstiefe – und entsprechend kurz sind unsere Wege. Seit 2011 sind wir mit unserem Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert, seit 2015 auch nach EMAS, dem Gütesiegel der Europäischen Union. Das EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) steht für das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement.

Die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und Verordnungen sind für uns selbstverständlich.

Darüber hinaus durchlaufen wir aufgrund unserer EMAS Zertifizierung eine jährliche Auditierung, welche in Form einer umfassenden Umweltprüfung stattfindet. Unsere Umwelterklärung ist für jeden zugänglich. Sie wird von einem staatlich beaufsichtigtem, unabhängigem Umweltgutachter validiert.

Die Anforderungen der DIN EN ISO 14001 sind Bestandteil von EMAS, hier können wir ebenfalls ein ISO 14001 Zertifikat vorweisen. Aufgrund unserer EMAS-Zertifizierung erfüllen wir auch die Energieauditpflicht nach dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G).

Intelligente Steuerungssysteme

Zur bedarfsgerechten Steuerung des Lichts kann die DALVIK an unterschiedlichste Steuerungssysteme von Hess gekoppelt werden. DIMPro beispielsweise ermöglicht eine individuell angepasste Regelung der Lichtstärke. Eine weitere Effizienzsteigerung, von der Sie langfristig profitieren. Ein einfaches und ebenfalls auf Effizienz getrimmtes Wartungskonzept erlaubt den schnellen und einfachen Austausch der LED-Module.

DALI
Das serienmäßig mit einer DALI Schnittstelle ausgestattete Steuergerät lässt sich einfach in eine DALI-gesteuerte Lichtanlage integrieren.

StepDIM
Die werksseitige Programmierung der Leuchten sieht eine Nacht-absenkung in einer Stufe vor (30, 50 oder 70 %). Die Steuerung, die im Vorschaltgerät integriert ist, erfolgt über eine zusätzliche 230-V-Steuerleitung.

AstroDIM
Im stufenlos dimmbaren Bereich von 10 – 100 % kann der Kunde maximal zwei Stufen für die Nachtabsenkung (z.B. 80 % und 40 %) vorgeben. Die Leuchten werden dementsprechend werksseitig eingestellt. Das Vorschaltgerät mit der Steuerung ermittelt zudem die theoretische Mitternachtszeit. Bei diesem Dimm-System ist keine externe Steuerungsinfrastruktur notwendig.

DIMPro
Die Steuerung erfolgt über ein Zusatz-Modul, einen Bewegungsmelder und eine Antenne im Leuchtengehäuse sowie über ein externes Master-Modul mit GPS-Ausstattung. Mit dem Master Modul werden Ort, aber auch Datum und Zeit an andere Leuchten weitergegeben. Anlagedaten können ausgelesen und neue Softwareversionen hochgeladen werden.

Die LED-Leuchten verfügen über eine Nachtabsenkungsstufe (10 – 100 %), darüber hinaus kann die Leistung ereignisorientiert auf ein zweites, frei zu definierendes Niveau angehoben werden – z. B. wenn ein Auto die Straße passiert. Ein mitgeliefertes Softwarepaket erlaubt dem Anwender die Programmierung vor Ort vorzunehmen.

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