Heiligkreuzsteinach, Kirche, DE - Heiligkreuzsteinach

Description du projet

Die Beleuchtung einer Kirche im Innenraum ist eine sehr sensible Angelegenheit.
Früher gebräuchlich, eine sehr reduzierte Gestaltung des Beleuchtungskörpers mit einfacher Ausstattung.
Jedoch ist der Anspruch an eine Beleuchtung in der Kirche erheblich gestiegen.
So passt man heute die Beleuchtung an die individuell Zeremonien an, dies bedarf einer ausgeklügelten Technik.
So wie bereits in der Kirche St. Peter in Mannheim wurde die Beleuchtung aus dem direkten Sichtbereich herausgenommen.
Somit wird die durch eine abgependelte Beleuchtung eingeschränkte räumliche Wahrnehmung des Kirchenraumes wieder geöffnet.
Durch die Möglichkeit der direkten und der indirekten Beleuchtung über die gegenüberliegende Wand können verschiedene Stimmungen erzeugt werden. Insbesondere wird durch das direkte Licht ermöglicht , Texte gut zu erkennen.
Die Leuchte selber nimmt sich gestalterisch zurück, um die Kirche als solches zur Wirkung kommen zu lassen.
Der Altarraum wird zusätzlich über die Bari Serie "Guter Hirte" Beleuchtet. Beide Leuchten sind dimmbar und jederzeit ein und ausschalt bar.
Architekt:
Herr Brunner Erzbischöfliches Bauamt in Heidelberg.
Lichtplanung:
Herr Brunner
Herr Wenzler, Herr Kessler Hess AG
Referenzadresse:
Heiligkreuzsteinach, Silberne Bergstraße
Heiligkreuzsteinach und Eiterbach entstanden wie die anderen Dörfer der Kellerei Waldeck als Rodungssiedlungen erst im Hochmittelalter, nicht vor 1100. Der Hauptort Heiligkreuzsteinach wird im Jahr 1293 als Heilecrutzsteina erstmals erwähnt. Der Name hängt mit dem Kirchenpatronizium zusammen, und dieses gehört wohl in die Zeit der Kreuzzüge.
Im Namen von Eiterbach (1316 Eyterbach) steckt vermutlich eine alte mit Euter zusammenhängende, im Odenwald bei der Itter nochmals wiederkehrende Gewässerbezeichnung. Die beiden Siedlungen wurden durch die Besitzer der Herrschaft Waldeck, wohl die Herren von Hirschberg-Strahlenberg, angelegt.
Eiterbach hatte deutlich den in der ganzen Kellerei Waldeck bevorzugten Charakter einer Einzelhofreihe, mit unregelmäßigen blockförmigen Grundstücken und Wald im Gemeinschaftsbesitz der Hofbauern. Die Heiligkreuzsteinacher Huben scheinen von Anfang an weniger geschlossen gewesen zu sein. Taglöhnersiedlungen aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert schlossen sich in Eiterbach an beiden Gemarkungsenden an, in Heiligkreuzsteinach hauptsächlich in der Hüttengasse an die erhöht gelegene Kirche. Die Gebiete der Gemarkung Lampenhain stammen zum größten Teil aus dem historisch einheitlichen Bezirk der Kellerei Waldeck mit dem Zentrum in Heiligkreuzsteinach. Seit dem Spätmittelalter war Hinterheubach davon abgetrennt. Hilsenhain ist anderen siedlungs- und territorialgeschichtlichen Ursprungs. Die Orte der Kellerei Waldeck wurden vom 12. Jahrhundert an in die ursprünglich dem Bistum Worms zustehenden Teile des Odenwaldes hineingesetzt. Bärsbach (Berlesbach, vielleicht von Berlin = kleiner Bär) ist zufälligerweise zuerst 1293 erwähnt. Es folgen 1316 Lampenhain (Lampenhan, Einhegung vermutlich mit einem Personennamen gebildet), Vorderheubach (Heydebach) und das wieder ausgegangene, später zur Gemarkung Altenbach gekommene Hohenöd. Die ältesten unter diesen Ansiedlungen scheinen nach der Vorgeschichte der Burg Waldeck und den Zehntverhältnissen Bärsbach und Lampenhain zu sein. Die Anlage von Vorder- und Hinterheubach steht vielleicht im Zusammenhang mit der Verlegung der Burg. Hohenöd könnte als jüngste Siedlung im ganzen Bereich der Kellerei zusammen mit Altneudorf der Anlaß dazu gewesen sein, daß sich 1315 die Strahlenberger verpflichten mußten, keine neuen Dörfer mehr in der Ladenburger Allmend anzulegen.

Regional project

Il s'agit d'un projet de notre représentation régionale:
Thorsten Kessler

Faits

Informations produit

  • Kirchenleuchte

DE - Heiligkreuzsteinach

center = auto, zoom = 5, type = terrain

49.4848195,8.792793

Heiligkreuzsteinach, Kirche
Silberne Bergstraße
69253 Heiligkreuzsteinach