Donaueschingen setzt Modernisierung mit Hess-Leuchten fort

14. März 2013

508 Leuchten werden auf LED-Technik umgerüstet

Nach den guten Erfahrungen mit energieeffizienten LED-Leuchten von Hess hat der Donaueschinger Gemeinderat entschieden, weitere Bestandsleuchten in 15 Wohn- und Anliegerstraßen bis Mitte 2014 auf LED-Technik umzurüsten. Dabei bleiben die vorhandenen Masten erhalten, so dass sich der Austausch auf die Leuchtenköpfe konzentriert.

Sparsamer Betrieb und hohe Lichtqualität

Moderne LED-Technik ist bei der Außenbeleuchtung in Donaueschingen längst keine Ausnahme mehr: Über 1.000 Leuchten im Innenstadtbereich sowie in Wohn- und Anliegerstraßen wurden im Laufe der vergangenen Jahre in Zusammenarbeit mit dem Beleuchtungsspezialisten Hess aus Villingen-Schwenningen bereits saniert.
In der Vergangenheit fanden in Donaueschingen Hess-Leuchten des Typs TOLEDO, SERA und RESIDENZA Verwendung. Um ein möglichst einheitliches Gesamtbild der neuen Außenbeleuchtung zu schaffen, fiel die Wahl des Gemeinderats für die bevorstehenden Umrüstungen erneut auf die Aufsatzleuchte TOLEDO mit LED-Bestückung. „Neben dem geringen Energieverbrauch waren das Design, die Qualität und die gute Betreuung durch die Hess AG ausschlaggebend für diese Entscheidung“, sagt Tiefbauamtsleiter Rudolf Reichle.
Die veraltete Lichtanlage lässt sich durch die Leuchtenköpfe mit LED-Modulen nachhaltig sanieren, denn diese gewährleisten eine höhere Lichtqualität bei deutlich reduziertem Energieverbrauch. Die bisherige Systemleistung sinkt von 93 Watt pro Leuchte auf 24 Watt pro Leuchte. Für die Stadt Donaueschingen ergeben sich dadurch enorme Einsparungen bei den Stromkosten.

LED-Leuchten mit integriertem Dimmsystem für Baugebiet "Auf der Staig"

Ein Teil der Umrüstungen ist im Donaueschinger Baugebiet „Auf der Staig“ geplant. Ab 22 Uhr geht hier bislang jede zweite Leuchte bei einem Mastenabstand von etwa 20 Metern aus, so dass Anwohner immer wieder eine unzureichende nächtliche Ausleuchtung der Straßen und Gehwege beklagen.
„Durch die neuen Leuchten mit integriertem Dimmsystem verbessert sich die Sicherheit für Anlieger und Autofahrer deutlich“, betont Rudolf Reichle. Die für diesen Bereich vorgesehenen 38 LED-Leuchten sind mit Bewegungsmeldern und dem intelligenten Steuerungssystem DIMPro ausgestattet, das eine bedarfsgerechte Steuerung der Beleuchtungsanlage ermöglicht.
Die Lichtplanung sieht vor, das Beleuchtungsniveau vor Ort ab 22 Uhr von 100 Prozent auf 30 Prozent herunterzufahren, gleichzeitig wird der Bewegungssensor aktiviert. Er veranlasst die automatische Erhöhung der Beleuchtungsstärke innerhalb weniger Sekunden auf 80 Prozent, sobald sich ein Auto oder ein Passant nähert. Da die Leuchten nach einer fest definierten Zeit ihr Beleuchtungsniveau automatisch wieder auf die nächtliche Grundbeleuchtung absenken, ist eine sehr hohe Energieeinsparung möglich. Ab 5 Uhr morgens erfolgt wieder die Erhöhung des Beleuchtungsniveaus auf 100 Prozent.

Förderung durch den Bund

Das Projekt wird im Rahmen des LED-Förderprogramms für Straßenbeleuchtung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) unterstützt. An den Investitionskosten beteiligt sich das BMU anteilig mit 20 Prozent.