Tuningen setzt auf sensorgesteuerte LED-Leuchten

Straßenbeleuchtung flächendeckend auf intelligente und sensorgesteuerte LED-Leuchten von Hess umgestellt

Tuningen nimmt deutschlandweit Vorreiterrolle ein

Energiekosten senken und die Umwelt entlasten – die angestrebten Klimaschutzziele der Bundesregierung fordern in besonderem Maße das Engagement von Städten und Kommunen hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Die Schwarzwald-Baar-Gemeinde Tuningen geht diesbezüglich mit bestem Beispiel voran: Als erste Gemeinde in Deutschland hat Tuningen in enger Zusammenarbeit mit dem Beleuchtungsspezialisten Hess die  Außenbeleuchtung flächendeckend auf energieeffiziente und sensorgesteuerte LED-Technik umgestellt.
Dabei sind knapp 500 Lichtpunkte mit den eleganten und hochwertig verarbeiteten Leuchtenköpfen der Hess-Modelle MADRID und NEW YORK ausgestattet worden. Durch die eingebauten Steuerungssysteme DIMPro und AstroDIM befinden sich die innovativen Hess-Leuchten an der Spitze der Technik und zeichnen sich durch einen besonders energieeffizienten Betrieb aus.

Bürgermeister Jürgen Roth von intelligenten LED-Leuchten überzeugt

Tuningens Bürgermeister Jürgen Roth ist mit dem Ergebnis der LED-Umrüstung rundum zufrieden. „Nicht ohne Stolz nehmen wir mit dieser Maßnahme eine Vorreiterrolle in Deutschland ein“, fasst er zusammen. Das enorme Sparpotenzial angesichts der intelligenten Steuerungsmöglichkeiten hat Jürgen Roth ebenfalls überzeugt: „In den Seitenstraßen leuchten die LED-Module im gedimmten Zustand gerade mal mit drei Watt“, sagt er. Auch in der Bevölkerung findet die neue Beleuchtung eine breite Zustimmung. „Die Rückmeldungen sind äußerst positiv“, berichtet Jürgen Roth.
Hess-Vertriebsleiter Jürgen Duffner freut sich über die gute Resonanz. „Mit unseren energieeffizienten LED-Leuchten und der passenden, ausgereiften Steuerungstechnik konnten wir in Tuningen ein Konzept realisieren, das für viele deutsche Städte und Kommunen Beispielcharakter hat“, betont er.
In das Umrüstungsvorhaben hat Tuningen mehr als eine halbe Million Euro investiert. Aus dem Klimaschutztechnologien-Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) hat die Gemeinde dabei eine Förderquote von 20 Prozent erhalten.

Planer und Beteiligte

Auftraggeber: Gemeinde Tuningen
Projektpartner: Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH (SVS), Hess GmbH Licht + Form, Elektro Boschert
Leuchten: MADRID, NEW YORK
Steuerungssystem: DIMPro von Hess
Fotos: Hess

82 Prozent Energieeinsparung

Bedeutsamer Beitrag zum Umweltschutz

Mit der Umstellung auf LED-Technik und dem Einsatz der intelligenten Lichtsteuerung profitiert Tuningen von einer deutlich besseren Lichtqualität bei einer gleichzeitig maximalen Energieeinsparung. So verringert sich der jährliche Energieverbrauch gegenüber der alten Beleuchtung um rund 141.ooo kWh – das entspricht einer Einsparung von rund 82 Prozent. Damit leistet Tuningen einen bedeutsamen Beitrag zum Umweltschutz und spart dabei bares Geld.
Als Spezialist für gestaltete Außenleuchten hat Hess seine Produktentwicklung auf Energieeffizienz ausgerichtet. Neben einer eigenständigen Formensprache ist eine optimierte Lichtlenkung sowie eine auf die jeweilige Nutzung zugeschnittene LED-Lichttechnik prägend für hochwertige Hess-Leuchten. In Kombination mit intelligenten Steuerungs-Systemen bietet Hess somit maßgeschneiderte Komplettlösungen für Städte und Kommunen, wenn es um die gestalterisch anspruchsvolle und energieeffiziente Modernisierung öffentlicher Beleuchtungs-anlagen geht.

Intelligente Lichtsteuerung mit dem Dimmsystem DIMPro

Licht ganz nach Bedarf

Die LED-Leuchtenköpfe des Typs MADRID wurden vorwiegend in Wohnanliegerstraßen installiert. Sie sind mit dem Dimmsystem DIMPro und Bewegungsmeldern ausgestattet. Dadurch passen die Außenleuchten ihre Lichtstärke flexibel und automatisch den Nutzungsanforderungen an.
So senken die Leuchten ab etwa 23 Uhr ihre Leistung auf ungefähr 10 Prozent, gleichzeitig wird der Bewegungssensor aktiviert. Sobald eine Bewegung erkannt wird, veranlasst die Sensorik die automatische Erhöhung der Beleuchtungsstärke. Nach einer fest definierten Zeit und ohne weiteres Feststellen einer Bewegung senken die Leuchten ihr Beleuchtungsniveau wieder ab und sorgen dadurch für eine maximale Energieeinsparung.
Die Kommunikation zwischen den Leuchten funktioniert über eingebaute Antennen und einem Wireless-Netzwerk. Gesteuert werden die Leuchten über eine PC-Software – zentral von einem Punkt aus.
Ausführliche Informationen zur Funktionsweise und zu den Komponenten des Dimmsystems DIMPro finden Sie hier.

AstroDIM: Voreingestellte Parameter regeln Lichtniveau

Die entlang der Hauptverkehrsstraßen installierten Leuchtenmodelle NEW YORK 700 und 1000 sind an das Dimmsystem AstroDim gekoppelt. Hierbei handelt es sich um ein direkt in die Leuchte integriertes Dimmsystem ohne externe Steuerungsinfrastruktur. Die Regulierung des Lichts erfolgt über voreingestellte, fest definierte Leistungsstufen. Die Programmierung wird dauerhaft über einen integrierten Zeitschalter abgerufen.
In der Praxis sieht das wie folgt aus: Ab etwa 21 Uhr bis 23 Uhr senken die NEW YORK-Leuchten in Tuningen ihre Leistung automatisch auf 70 Prozent, von 23 Uhr bis 3 Uhr nachts auf 30 Prozent. Ab 3 Uhr steigt die Beleuchtungsstärke wieder auf 70 Prozent, ab 4 Uhr auf volle 100 Prozent.
Die zweistufige Nachtabsenkung reduziert den Energiebedarf der Leuchten erheblich.

TV-Berichterstattung

Südwestrundfunk sendet Beitrag über sensorgesteuerte LED-Leuchten

Über die Umrüstung der Außenbeleuchtung in Tuningen hat das SWR-Fernsehen eine Reportage gedreht. Der Beitrag kann im Online-Archiv der SWR-Mediathek abgerufen werden:

Weitere Informationen

Zur Produktdetailseite der Leuchte MADRID
Zur Produktdetailseite der Leuchte NEW YORK
Zur Produktdetailseite des Dimmsystems DIMPro