Willy-Brandt-Platz Lünen DE - Lünen

Willy-Brandt-Platz in Lünen: Lebendige Mitte der Stadt

Die Stadt Lünen, nördlich von Dortmund an der Grenze zur Kultur- und Erholungslandschaft des Münsterlandes gelegen, vereint die Vorzüge der nah gelegenen Großstadt mit den Annehmlichkeiten ländlicher Beschaulichkeit.
Das Stadtbild prägt insbesondere die durch die Innenstadt fließende Lippe, die eine durchgrünte Stadtstruktur mit hohem Erholungs- und Erlebniswert hervorgebracht hat.
Neben den attraktiven Landschaftsräumen verdankt die Stadt ihr unverwechselbares Gesicht der umfassend modernisierten Innenstadt. Die ansprechende Umgestaltung des südlichen Innenstadteingangs, die neu gestaltete Fußgängerzone sowie die behutsam erneuerten historischen Gebäudefassaden sind stadtbildprägende Elemente, die heute in neuem Glanz erstrahlen und sich von ihrer schönsten Seite zeigen.

Wichtiger Anziehungspunkt des Stadtkerns

Ein wichtiger Anziehungspunkt des Stadtkerns ist seit einigen Monaten der neu gestaltete Willy-Brandt-Platz im unmittelbaren Umfeld des ehemaligen Hertie-Gebäudes – heute ein attraktives Handels- und Gastronomiezentrum mit privatem Wohnraum.
Die gelungene Gestaltung des Marktplatzes rundet eine stimmungsvolle Platz-, Effekt- und Ambientebeleuchtung ab.
CITY ELEMENTS 230 Säulenleuchten und JADE 16-Strahler setzen den rund 3.000 Quadratmeter großen Platz in den Abendstunden ansprechend in Szene und verleihen ihm eine einzigartige, auf Wunsch auch farblich akzentuierte Ausstrahlung – ganz nach Stimmung, Anlass und Jahreszeit.

Planer und Beteiligte

Bauherr:
Stadt Lünen. Entwurfsverfasser Jürgen Arendes, stellv. Leiter Stadtgrün, Stadt Lünen (Willy-Brandt-Platz, südl. Marktstraße und Mauerstraße)
Sonstige Projektpartner:
Bauverein zu Lünen (Sanierung der Hertie-Immobilie); Andrzej Irzykowski, Neupositionierung seines Kunstobjektes „Marktfrauen“
Lichtplanung:
tecnoPlan Oliver Marschke, Herne; Hess
Leuchten:
CITY ELEMENTS 230 Säulen-
leuchten von Hess in Kombination mit JADE 16 LED-Strahler der Hess-Schwestergesellschaft GRIVEN
Mobiliar/Ausstattung:
OCTA Baumscheiben, PUNTO Abfallbehälter, TOLEDO Versorgungspoller (alles Hess); Langmatz GmbH, Garmisch-Partenkirchen, Unterflur Strom- und Frischwasserversorgung, und weitere.
Fotos: Stadt Lünen und Dariusz Bera, Lünen

Platzgestaltung setzt auf Attraktivität und Funktionalität

Die Sanierung des Hertie-Gebäudes mit dem Willy-Brandt-Platz erfolgte im Rahmen der seit dem Jahr 2007 fortlaufend realisierten Aufwertungsmaßnahmen des Förderprogramms „Stadtumbau West – Innenstadt Lünen 2012 – Impulse für einen starken Kern“. Ihre Umsetzung beruht auf einer engen Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen Sektor und privaten Investoren.
„Die funktional und architektonisch bedeutsame neue Immobilie als auch ihr Umfeld müssen als Gesamtkonzept wahrgenommen werden“, betont Jürgen Arendes, Entwurfsverfasser des neu gestalteten Willy-Brandt-Platzes und stellvertretender Leiter der Abteilung Stadtgrün der Stadt Lünen, der federführend für die Neugestaltung des Bereiches war.
Das ganzheitliche Gestaltungskonzept sah vor, den Willy-Brandt-Platz als Mitte der Stadt qualitätsvoll aufzuwerten und gleichzeitig einen vielseitig nutzbaren sowie barrierefrei zugänglichen Ort für Veranstaltungen, Märkte, Feste und andere Aktivitäten zu schaffen. Um die Attraktivität und die Funktionalität des Platzes zu verbessern, war eine Strukturierung der Fläche mit ihren klar definierten Raumkanten erforderlich.
Erreicht wurde das durch einen „Funktionsstreifen“ aus Natursteinkleinpflaster und einer Baumreihe mit Gleditschien (Lederhülsenbäume). Der Funktionstreifen gliedert die mit Betonpflastersteinen ausgeführte Fläche und ist gestalterisch auf den benachbarten Eingangsbereich des Technischen Rathauses abgestimmt. Darüber hinaus dient er als Orientierungshilfe für sehbehinderte Menschen.
Mit der Ansiedlung eines Cafés und eines Restaurants jeweils mit Außengastronomie, sowie zusätzlichen Sitzgelegenheiten wurde die Aufenthaltsqualität des Platzes weiter gesteigert. „Heute präsentiert sich der Willy-Brandt-Platz für die Bürger und Bürgerinnen der Stadt als lebendiger, urbaner Ort zum Wohlfühlen und Verweilen“, fasst Jürgen Arendes zusammen.

Lichtgestaltung: Gelungenes Zusammenspiel aus funktionalem und dekorativem Licht

Prägend für die Platzgestaltung ist darüber hinaus die hochwertige Beleuchtungslösung, die als Kombination aus Platz-, Effekt- und Ambiente-
beleuchtung mit CITY ELEMENTS 230 Säulenleuchten von Hess sowie mit in die Hess-Baumscheiben vom Typ „OCTA“ eingelassenen Strahlern „JADE 16“ der Hess-Schwestergesellschaft GRIVEN umgesetzt worden ist.
Die technisch und qualitativ hochwertigen Leuchten ersetzen die alte Platzbeleuchtung und fügen sich mit ihrer klaren Formensprache und der gewählten Farbe harmonisch in die Freiraumgestaltung ein.
„Dem Planungsansatz folgend, sollte die Beleuchtung über die bloße Aufgabe der Ausleuchtung hinaus hinsichtlich ihrer Ästhetik und ihrer Energieeffizienz modernisiert werden“, erläutert der Freiraumplaner die Grundgedanken des Beleuchtungskonzeptes.

Grund- und Effektbeleuchtung mit automatischer Dimmung

Insgesamt 14 CITY ELEMENTS 230 Säulenleuchten mit einer Höhe von 6 Metern übernehmen von den Außenseiten her die Grundbeleuchtung des Platzes. Dafür wurden sie im Abstand von rund 10 Metern auf dem Funktionsstreifen des Platzes zwischen den frisch gepflanzten Gleditschien, am Platzrand vor dem Technischen Rathaus sowie vor dem Rathaus aufgestellt.
Eine CITY ELEMENTS 230 Leuchte ist mit einem zusätzlichen Anstrahl-Modul zur Akzentuierung der Bronzeskulpturen auf dem Marktplatz ausgestattet. Damit nutzten die Planer das Potenzial des variablen Leuchten-Systems CITY ELEMENTS, dessen Abschluss- und Zwischenelemente ganz nach lichttechnischer Anforderung bestückt werden können.
„Den Ausschlag für die Auswahl der Leuchten gab das Design und die Funktionalität der CITY ELEMENTS. Insbesondere die Zwischenmodule zur zusätzlichen Anstrahlung von Objekten wurde als innovativ gewertet“, sagt Jürgen Arendes.
Zudem sind die Säulenleuchten mit dem integrierten Dimmsystem AstroDIM ausgestattet. Dadurch senken sie das Beleuchtungsniveau während der Nachtstunden von zirka 22 Uhr bis 3 Uhr automatisch auf 70 Prozent ab. Ab 3 Uhr fährt die Beleuchtung wieder auf 100 Prozent hoch. Die Stadt Lünen profitiert so von einer bedarfsgerechten Beleuchtung und einer deutlichen Effizienzsteigerung.

Jahreszeitlich wechselnde Ambientebeleuchtung

Neben der Grundbeleuchtung sorgen die in die Baumscheiben integrierten JADE 16-LED-Strahler für eine äußerst ansprechende Ambientebeleuchtung. Dafür wurden insgesamt 14 Strahler entlang des Funktionsstreifens in die OCTA-Baumscheiben von Hess eingelassen, die eine Radlast von bis zu 5 Tonnen aushalten.
Die Baumscheiben schützen das Wurzelwerk des neuen Baumbestandes und sind speziell für dieses Projekt mit zwei Aussparungen zur Aufnahme von jeweils zwei der 38 Watt-LED-Strahler versehen. Ihr Licht akzentuiert in den Abend- und frühen Morgenstunden die Baumkronen der Gleditschien besonders eindrucksvoll.
Für die Ambientebeleuchtung wurde eine automatisch abrufbare und farblich auf die Jahreszeiten abgestimmte Programmierung von Lichtszenarien in RGB und Warmweiß entwickelt. Dabei dominiert in den Frühlingsmonaten ein hoher Grünanteil, während im Sommer Gelbtöne und im Herbst Orangenuancen das Farbenspiel bestimmen. Im Winter stehen Blau- und Magenta-Töne im Vordergrund. Die Steuerungstechnik der LED-Strahler ist unauffällig in einem TOLEDO-Versorgungspoller von Hess untergebracht.
Zu den weiteren hochwertigen Ausstattungselementen des Platzes gehören vier PUNTO 700 Abfallbehälter von Hess, in denen sich die runde Form der CITY ELEMENTS-Säulenleuchten dezent wiederholt und damit ein einheitliches Gesamtbild gewährleistet sowie die nach Vorgaben des Planers entwickelten Pflanzschalen und das eigens mit Aufstehhilfen für ältere Menschen versehene Parkmobiliar.

Marktplatz erhält hohen Zuspruch aus der Bevölkerung

Nach einjähriger Pause während der Umgestaltung sorgen die regelmäßigen Wochenmarkttage am Dienstag und Freitag sowie abwechslungsreiche Veranstaltungen für reges Treiben auf dem Platz. „Unmittelbar nach dem Entfernen der Bauzäune und der Freigabe des Platzes für die Bevölkerung wurde der neue Marktplatz mit Leben erfüllt. Der Zuspruch ist nicht nur an den Markttagen ausnahmslos gut. Der Willy-Brandt-Platz wirkt durch die Neugestaltung strukturierter, zeitgemäßer, freundlicher und lebhafter als zuvor“, resümiert Jürgen Arendes.
Gerade bereitet sich die Stadt Lünen auf die „Lünsche Mess“ vom 06. bis 09. September 2018 vor: Dann avanciert der Willy-Brandt-Platz zum Publikumsmagneten und zur Erlebniskulisse für Groß und Klein.

Fakten

Produktinformationen

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Willy-Brandt-Platz Lünen
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