Zandvoort NL - Zandvoort

Zandvoort: Badeparadies vor den Toren Amsterdams 

Malerisch an der niederländischen Westküste gelegen, ist die Gemeinde Zandvoort aan Zee (Provinz Nordholland) als „Amsterdam Beach“ in aller Munde  – ein Spitzname, der auf den herrlichen weißen Sandstrand sowie auf die knapp eine halbe Stunde entfernte und per Bahnstrecke hervorragend angebundene Metropole Amsterdam anspielt.
Der älteste Badeort der Niederlande ist über das ganze Jahr hinweg bei Besuchern und Familien, insbesondere aus der Hauptstadtregion rund um Amsterdam, äußerst beliebt. Viele reisen mit der Bahn an und verbringen ihre Urlaubstage oder kurze Auszeiten am weitläufigen Nordseestrand, der nur 200 Meter vom Bahnhof entfernt ist.
Damit der Aufenthalt für die mit der Bahn anreisenden Gäste von Beginn an zu einem besonderen Erlebnis wird, hat die Gemeinde jüngst damit begonnen, die Strecke zwischen Bahnhof und Strand neu zu gestalten, zu begrünen und zu beleuchten. Für Aufsehen erregende Akzente bei Tag und bei Nacht sorgen attraktive ARINI-Leuchten von Hess in unterschiedlichen Ausführungen.

Planer und Beteiligte

Bauherr: Gemeinde Zandvoort
Projektpartner: Provinz Nordholland, ProRail, Niederländische Bahn NS, Installationsunternehmen Ko Hartog, Bauunternehmen Van der Veekens
Landschaftsgestaltung: MTD Landschaftsarchitekten
Beleuchtung: Industrielicht
Leuchten: ARINI by Hess
Photos: Hess; MTD Landschaftsarchitekten 

Neue Visitenkarte für den traditionsreichen Erholungsort

Gäste sollen sich schon bei der Ankunft wohl und willkommen fühlen

Die Neugestaltung der touristisch stark frequentierten Route ist eingebunden in das übergeordnete Stadtentwicklungsprojekt „Zandvoort Entrée“. Leitgedanke der umfassenden Revitalisierung ist die Stärkung der Identität von Zandvoort sowie eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zwischen Bahnhof und Strand, um ihn für Besucher als Ort der Begegnung, des Verweilens und Flanierens erlebbarer zu machen.
Zu den ersten und zentralen Bausteinen des Projektes zählen der Bahnhofs-
vorplatz und seine Anbindung über den Fußgängerweg „Koper Passerel“ an das benachbarte Schlossareal, allesamt wichtige Stationen auf dem Weg zum Strandboulevard.
„Wir möchten, dass die größtenteils aus Amsterdam stammenden Besucher die ganze Schönheit der Küste genießen. Zandvoort ist der Badeort der Metropole, der am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Die Aufwertung der  Bahnhofsumgebung soll zu einem guten ersten Eindruck von Zandvoort beitragen“, fasst der stellvertretende Bezirksgouverneur der Provinz Nordholland Joke Geldhof zusammen.
Die Aufwertung der vorhandenen örtlichen Qualitäten und die klare Strukturierung des Raumes zwischen Bahnhof und Strand wirkt darüber hinaus wirtschaftlich anregend und belebt die  exponierte Küstenlage mit Hotels, vielfältiger Gastronomie, Einzelhandel und Wellnessangeboten.

Freiraumgestaltung setzt auf aufmerksamkeitsstarke Details

Der landschaftsarchitektonische Entwurf für den Bahnhofsvorplatz und die „Koper Passerel“ geht auf das Planungsbüro MTD Landschaftsarchitekten aus 's-Hertogenbosch zurück. Ausgehend von den räumlichen Gegebenheiten und der Geschichte des Ortes ist es gelungen, dem Bahnhofsvorplatz und der „Koper Passerel“ eine starke, ortsbezogene Ausstrahlung zu verleihen.
„Ausgangspunkt der Überlegungen war es, die „DNA“ des Badeortes Zandvoort gestalterisch in den Fokus zu rücken. So ist beispielsweise eine spezielle Sand- und Wasserskulptur aus gelbem Granit in Form einer überdimensionalen Sandburg entstanden, die heute die Mitte des Bahnhofsvorplatzes schmückt“, sagt Designerin Lisan van der Wielen von MTD Landschaftsarchitekten.
„Die Skulptur bildet einen Anziehungspunkt auf dem Platz und regt die Menschen zum Bleiben an. Sie machen Bilder von ihr und halten dadurch einen besonderen Moment als Erinnerung an ihren Aufenthalt in Zandvoort fest“, fährt sie fort.
Für eine hohe Aufenthaltsqualität und Wohlfühlatmosphäre sorgen mehrere, leicht erhöhte grüne Inseln: Mit Stauden und Schatten spendenden Schwarzkiefern bepflanzt, laden sie mit stufenartig versetzten Einfassungen aus Granit und Sitzflächen aus Jatoba-Holz zum Verweilen ein.
Die gelungene Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart  kommt auch entlang des Fußgängerweges „Koper Passerel“ zum Ausdruck: Hier wurden historische Bilder platziert, die die fast 190jährige Tradition der Badekultur in Zandvoort eindrucksvoll aufgreifen.
In die Reihe der sorgfältig ausgewählten und identitätsstärkenden Gestaltungs-Highlights fügt sich auch das Beleuchtungskonzept mit ARINI-Leuchten von Hess ein.

Eindrucksvolle Beleuchtungslösung mit ausdrucksstarken ARINI von Hess

ARINI: Design und Multifunktionalität 

Zur Platz- und Fußweg-Beleuchtung favorisierten die Planer ein Licht-System, das einerseits hohe gestalterische Ansprüche erfüllt und gleichzeitig unterschiedliche Beleuchtungsanforderungen an verschiedenen Standorten abdeckt.
„Aufgrund ihres außergewöhnlichen Designs und den vielseitigen Masten-Variationen haben wir uns für die ARINI von Hess entschieden. Besonders attraktiv ist die Möglichkeit, die Beleuchtung um zusätzliche Funktionen wie Lautsprecher, Kameras und WIFI zu ergänzen“,  sagt Lisan van der Wielen.
Fokussiert hat man sich gegenwärtig auf die Beleuchtung. Die ARINI wurden mit LED-Modulen in der Lichtfarbe 3000K sowie einer bislang noch nicht aktivierten DALI-Schnittstelle zur automatischen Beleuchtungssteuerung ausgestattet.
Das Licht-System überzeugte mit seinem ausdrucksstarken Design, der Vielfalt in Bezug auf Höhe und Form der Design-Masten sowie durch die variable Anzahl der aufzunehmenden ARINI-Köpfe. Durch ihr attraktives Erscheinungsbild setzen die ARINI tagsüber ein weiteres optisches Highlight – und in den Abend- und Nachtstunden sorgen sie für eine einzigartige Lichtstimmung. Darüber hinaus ist die ARINI aufgrund ihrer Multifunktionalität ein Leuchten-System, das für die Anforderungen der Zukunft bereits heute schon gerüstet ist.

Standortspezifisch ausgewählte Mastvarianten

Speziell zur Ausleuchtung des Bahnhofsvorplatzes waren höhere Masten mit mehreren, in der Höhe  unterschiedlich angeordneten Lichteinheiten gefragt.
„Die Hauptidee des Beleuchtungskonzeptes besteht darin, zentrale Elemente wie die in der Mitte des Platzes befindliche Sandburg sowie die einzelnen Baumgruppen mit einer gezielten Lichtführung zu betonen und dabei gleichzeitig die homogene Ausleuchtung der gesamten Platzfläche sicherzustellen“,  erläutert die Designerin. 
Diesen Vorgaben werden vier an den Platzrändern installierte 10,70 Meter hohe und spitz zulaufende ARINI-Masten (Variante ARINI N) mit vier unterschiedlich positionierten ARINI-Köpfen gerecht.
Andere Anforderungen erfüllen die vier ARINI-Masten an der „Koper Passerel“ : Mit einer Masthöhe von 7,70 Metern und drei Leuchtköpfen bestückt, gewährleisten sie auf dem Fußgängerweg eine durchgängig hohe Beleuchtungsqualität  mit rotationssymmetrischer Lichtverteilung.
Weitere 13 gebogene ARINI-Masten (Variante ARINI G) in Sonderausführung mit einer Höhe von 7 Meter und zwei Köpfen leuchten die Parkplätze und Bürgersteige rund um das  Bahnhofs-gebäude gleichmäßig aus. Ihre Besonderheit: Der Biegeradius der Masten sowie die Abschlussspitze sind projektspezifische Anpassungen. 
„Durch die vielen Gestaltungs-Möglichkeiten konnten wir die benötigten ARINI-Masten passgenau gestalten und bestücken“, beschreibt Lisan van der Wielen die Vorteile des flexiblen ARINI-Systems.

Seeluftresistente Lackierung schützt vor Witterungseinflüssen

Durch die Küstenlage herrscht in Zandvoort ein ausgeprägtes Seeklima mit einem hohen Gehalt an Meersalz in der Luft. „Der Seewind würde eine gewöhnliche Lackierung stark beschädigen, deshalb sind die ARINI-Leuchten mit einem seeluftbeständigen Farblack versehen“, so van der Wielen.
Die Sonder-Lackierung im Farbton „Diamant Soft-Glimmer Graphit-Dunkel“ schützt zuverlässig vor Witterungseinflüssen und verleiht den markanten Leuchten ein stets attraktives und hochwertiges Erscheinungsbild.

Fakten

Produktinformationen

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Zandvoort
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