ADAC Zentrum DE - München

Neue ADAC-Zentrale mit Leuchten von Hess

Außenanlagen und Beleuchtung bestechen durch Zurückhaltung

Mit der neuen ADAC-Zentrale hat München ein weiteres bauliches Wahrzeichen erhalten. Hinter der schlichten Eleganz verbirgt sich ein hochfunktionales Leit- und Sicherheitskonzept inklusive einer fein abgestimmten Beleuchtung für die Außenanlage.
Die Silhouette des Neubaus an der Hansastraße im Stadtteil Sendling-Westpark wird bestimmt von einem fünfgeschossigen sternförmigen Sockelbau, über dem sich ein Büroturm mit 18 Stockwerken erhebt. Wechselnde Kombinationen aus insgesamt 22 verschiedenen Farbtönen rund um die ADAC-Hausfarbe Gelb verleihen der Fassade ein plastisches Erscheinungsbild.
Die 16.500 Quadratmeter großen Außenanlagen mit zwei Zugangsbereichen begeistern durch intelligente Wegeführung – und durch die Beleuchtung, bei der verschiedene Leuchtentypen von Hess eingesetzt wurden. „Trotz ihrer Vielfältigkeit wirkt alles zusammen wie aus einem Guss“, freut sich Landschaftsarchitekt Ritz, dessen Büro für die Ausführungsplanung und Realisierung verantwortlich war, über das Ergebnis.
Dass es sich stets um speziell auf die jeweilige Beleuchtungsanforderung zugeschnittene Systeme handle, zeige sich an der hohen Beleuchtungsqualität und dem vergleichsweise geringen Energiebedarf.

Planer und Beteiligte

Auftraggeber: ADAC
Lichtplanung: Teutsch Ritz Rebmann Landschaftsarchitekten, München
Fotos: Hess

Fein abgestimmtes Beleuchtungskonzept

Ganzheitliche Lösung

Durch das breite Produktportfolio formschöner, technisch innovativer Leuchten ist Hess in der Lage, ganzheitliche Lösungen auf einem hohen ästhetischen Niveau zu realisieren: Die Beleuchtung der Zufahrten, Zugangswege und Parkplätze übernehmen beim neuen ADAC-Areal schlanke City Elements.
Je nach Beleuchtungsanforderung beträgt die Lichtpunkthöhe 4 oder 8 m. Ausgerüstet mit 70- respektive 100-Watt-HIT-Leuchtmittel und dem effizienten Minireflektor von Hess leuchten sie große Flächen angenehm gleichmäßig und nahezu blendfrei aus.
„Dadurch konnten wir Masten einsparen, was den Forderungen der Architekten nach einer reduzierten Außenraumgestaltung sehr entgegen kam“, betont Ritz. An Standorten, für die auch eine Videoüberwachung vorgesehen war – beispielsweise im Bereich des öffentlichen Geh- und Radwegs – wurden die modular aufgebauten Säulenleuchten von Hess zusätzlich mit Kameras ausgestattet.

Wirkungsvolle Effekte

Zur Beleuchtung der den Sockelbau umschließenden Fahrbahn und anderer weniger genutzter Wege entschieden sich die Planer für Lichtpoller, die bei Tag kaum wahrnehmbar sind. Alle Säulen- und Pollerleuchten sind über eine zweite Fassung an die Notstromversorgung angeschlossen.
Dem Wunsch des Bauherrn, in den Abendstunden lediglich die markanten Rundungen der Sternspitzen herauszumodellieren, entsprach Hess mit Bodeneinbauleuchten vom Typ Teramo. Sie heben die Gebäuderundungen mit ihren asymmetrischen, engstrahlenden Reflektoren gleichmäßig über die gesamte Sockelhöhe von etwa 20 m hervor.

Elegante Proportionen

Etwas mehr Eigenständigkeit räumten die verantwortlichen Planer den Leuchten in den Innenhöfen ein. Ihren Vorstellungen entsprachen die Lichtsäulen Vigo von Hess. Quasi zufällig zwischen die Ginko-Bäume eingestreut bereichern sie die Höfe mit ihren eleganten Proportionen und dem formschönen Übergang zwischen Stahlzylinder und der eigentlichen Lichtsäule aus mattiertem PMMA. Bei Dunkelheit begleiten sie die Mitarbeiter mit ihrem weich schimmernden Licht sicher über die Innenhöfe – auch sie sind für Notstrombetrieb ausgerüstet.
Die Vigo-Stahlzylinder sind wie die Säulensysteme und Lichtpoller im Grauton der Fassade beschichtet. Reizvoll ergänzt wird die Innenhofbeleuchtung durch Bodeneinbaustrahler der Serie Ravenna. Sie lassen die Baumkronen in den Morgen- und Abendstunden wie leuchtende Dächer erscheinen.

Fakten

Produktinformationen

DE - München

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