U-Bahnhof Lohring in Bochum
Reduktion auf den Ort: Architektur, Lichtkunst und Klang im neuen U-Bahnhof
Die Stadt Bochum und die Architekten Rübsamen + Partner haben zusammen mit den Künstlern Eva-Maria Joeressen und Klaus Kessner gezeigt, was Stadtbaukunst in der Praxis vermag. Der U-Bahnhof Lohring ist ein neues Stück Bochum, ein Vorbild für das Ruhrgebiet und ein Vorzeigeprojekt für die Baukultur des Landes Nordrhein-Westfalen.

Im Glasboden sind Leuchten installiert, die von geschwungenen Lichtlinien an der Gewölbedecke ergänzt werden.
Die im Wettbewerb 1997 siegreichen Bochumer Architekten Rübsamen + Partner haben einen stringenten Entwurf geschaffen, der sich ganz auf die räumliche Wirkung konzentriert, während das Gewölbe vollständig unangetastet bleibt. Stattdessen nimmt ein gläserner Boden die Beleuchtung auf, an dessen Ende eine mächtige rote Wand mit gelbem Lichtkreuz den lang gestreckten unterirdischen, ca. 90m langen Raum abschließt.

Die künstlerisch gestaltete Emailwand zeichnet die exakte Ausbildung der oberirdischen Kreuzung Wittener Straße mit Lohring und Steinring nach.
Darüber hinaus wurden frühzeitig im Entwurfsprozess ein Konzept der Düsseldorfer Künstlerin Eva-Maria Joeressen sowie eine Echtzeit-Klanginstallation des Komponisten Klaus Kessner integriert.

Sämtliche Möbel und Ausstattungsgegenstände sind im Sinne einer Gestaltungsfamilie entworfen.
Objektinformationen
Architekten:
Rübsamen + Partner, Holger Rübsamen, Boris E. Biskamp
Kunstkonzept: Eva-Maria Joeressen
Klanginstallation: Klaus Kessner
BauherrIn: Stadtbahn-GbR
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