Linachtalsperre im neuen Licht
Allgemeines zur Linachtalsperre
Die Linachtalsperre bei Vöhrenbach ist die erste und in ihrer Größenordnung einzige in Eisenbeton hergestellte Gewölbe-Reihenstaumauer in Deutschland. Sie wurde von 1922 bis 1925 erbaut und diente zur Stromerzeugung bis 1969.
Zur Reaktivierung der Staumauer wurde ein Sanierungskonzept in Höhe von insgesamt 6,4 Mio. Euro erstellt. Durch die Sanierung sollte nicht nur die Funktionsfähigkeit bei Vollstau wiederhergestellt, sondern auch wieder für die Stromproduktion verwendet werden. Sie dient heute der Erzeugung von umweltfreundlichem Strom. Außerdem ist die sanierte Talsperre bereits nach kurzer Zeit zu einem beliebten Ausflugsziel geworden.
Das Beleuchtungskonzept der Linachtalsperre
Um die Talsperre auch nachts in neuem Glanz erstrahlen zu lassen und die filigrane Säulen- und Gewölbearchitektur in Szene zu setzen wurde ein besonderes Beleuchtungskonzept angestrebt.
Neun Strahler FARINO R mit einem Ausstrahlungswinkel von 5° (Bestückung 35 Watt, Halogenmetalldampf) beleuchten die Säulen der Staumauer. Der sehr enge Ausstrahlungswinkel eignet sich hervorragend zur Akzentuierung der schmalen Säulenpfeiler. Im Gegensatz dazu werden die Gewölbe mit zehn FARINO Q mit einem breiten Ausstrahlungswinkel von 35/80° (150W Halogenmetalldampf) beleuchtet.
Neun der zehn Gewölbe werden blau beleuchtet, hingegen kann das zentrale Gewölbe auch in rot ausgeleuchtet werden. Diese Farbkomposition stellt Wasserkraft (blau) und Stromerzeugung/Elektrizität (rot) dar.
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